Das Wasser im Feta-Behälter ist keine Verpackungsflüssigkeit, die in den Abfluss gehört – es ist eine Salzlake, die sich als würzige Zutat in der Küche vielseitig einsetzen lässt.

Was steckt im Feta-Wasser?
Griechischer Feta besteht zum Großteil aus Schafsmilch. Ziegenmilch darf maximal 30 Prozent des fertigen Käses ausmachen, andernfalls darf er die geschützte Bezeichnung nicht tragen. Zum Reifen wird der Käse mindestens zwei Monate lang in eine Salzlake eingelegt – eine Mischung aus Wasser und Salz mit einem Salzgehalt von 16 bis 22 Prozent.
Diese Lake erfüllt mehrere Aufgaben: Sie verhindert, dass der Käse austrocknet, gibt ihm gleichzeitig durch das Salz Geschmack und konserviert ihn. Das übliche Feta-Wasser ist also nichts anderes als diese Salzlake, die beim Kauf kostenlos dazukommt.
Restlichen Feta in der Lake aufbewahren
Wer nicht das gesamte Stück auf einmal verbraucht, sollte den Rest weiterhin in der Salzlake lagern, damit er nicht austrocknet. Dazu einfach die Lake in eine wiederverwendbare Aufbewahrungsbox oder ein Einmachglas umfüllen, den übrigen Käse hineinlegen und das Gefäß wieder in den Kühlschrank stellen. So hält der Feta noch ein paar Tage.
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Wer das Feta-Wasser einfach wegschüttet, verschwendet eine brauchbare Zutat unnötig, denn die Lake besteht lediglich aus Wasser, Salz und mitunter kleinen Käseresten – sie ist problemlos verzehrbar.
Zu welchen Gerichten passt die Salzlake?

Besonders gut eignet sich Feta-Wasser für mediterrane Speisen. Es lässt sich unter anderem verwenden für:
- Salatdressings, zum Beispiel beim klassischen griechischen Salat oder einem sommerlichen Melonensalat
- Suppen und Eintöpfe wie Tomatensuppe oder Kürbissuppe
- Brot- und Pizzateig, etwa Ciabatta oder Baguette
- Dips und Soßen wie Tzatziki oder Arrabiata-Soße
Darüber hinaus eignet sich die Lake als Basis für Marinaden. Verschiedene Lebensmittel lassen sich für ein paar Stunden in Feta-Wasser einlegen, bevor sie gebraten oder gegrillt werden – das verleiht ihnen zusätzlichen Geschmack. Gut funktioniert das mit Tofu (ganz, gewürfelt oder in Scheiben), Gemüse wie Paprika, Zucchini, Hokkaido-Kürbis oder Champignons sowie Obst wie Wassermelone für einen salzig-süßen Effekt.
Worauf beim Kochen mit Feta-Wasser zu achten ist

Wer die Salzlake in Suppen oder Soßen einrührt, sollte die Wassermenge im Rezept entsprechend reduzieren, damit das Gericht nicht zu flüssig wird. Alternativ lässt es sich anschließend mit Mehl oder Speisestärke binden.
Wichtig ist außerdem, beim Würzen zunächst auf zusätzliches Salz zu verzichten und erst nach dem Abschmecken zu entscheiden, ob noch mehr nötig ist – die Lake bringt bereits einen Salzgehalt von 16 bis 22 Prozent mit.
Wer Feta kauft, findet Bio-Produkte unter anderem bei Erzeugern mit Bioland-, Naturland- oder Demeter-Zertifizierung, die nach Angaben der Quelle höhere Tierwohlstandards setzen.
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