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Quittengelee selbst kochen – so gelingt das Rezept mit Ingwer

Quittengelee selbst kochen – so gelingt das Rezept mit Ingwer

Aus reifen Quitten lässt sich ein aromatisches Gelee herstellen, das ohne Kühlung mehrere Monate bis Jahre haltbar ist. Das Rezept kommt mit wenigen Zutaten aus und lohnt sich besonders zwischen September und November, wenn Quitten Saison haben.

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Warum Quittengelee selber machen sinnvoll ist

Quitten schmecken roh herb und sollten nicht roh gegessen werden. Eingekocht lassen sie sich dagegen lange lagern – die fertig verschlossenen Gläser sind ohne Kühlung haltbar. Wer das Gelee selbst zubereitet, weiß genau, welche Zutaten enthalten sind. Nach der Ernte halten sich frische Quitten gekühlt bis zu acht Wochen.

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Tipp: Verwende möglichst ungespritzte Quitten in Bio-Qualität. Mit Gelierzucker, der Zitronensäure als Säuerungsmittel enthält, ist das Gelee auch vegan.

Was Quitten enthalten

Quitten enthalten viel Pektin, einen Ballaststoff, der als natürliches Geliermittel wirkt und bei Verdauungsproblemen helfen kann. Sie besitzen außerdem Gerbstoffe und Antioxidantien. Die Kerne enthalten eine größere Menge an Schleimstoffen, denen entzündungslindernde Eigenschaften zugeschrieben werden.

Zutaten für Quittengelee mit Ingwer (ergibt 5 Gläser)

  • 1 kg Quitten
  • Wasser (so viel, dass die Quittenstücke bedeckt sind)
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • 1 Bio-Zitrone
  • Optional: ein Stück ungeschälter Ingwer für zusätzliches Aroma

Zubereitung Schritt für Schritt

Die Gesamtzeit beträgt rund vier Stunden, davon etwa 60 Minuten aktive Zubereitung, zwei Stunden Kochzeit und zwei Stunden Ruhezeit.

  1. Quitten gründlich waschen und abbürsten, um den Flaum zu entfernen.
  2. Stiele, Blüten und Kerngehäuse entfernen.
  3. Die Früchte mit Schale in kleine Stücke schneiden.
  4. Stücke in einen Topf geben und mit so viel Wasser bedecken, dass die Früchte gerade bedeckt sind.
  5. Inhalt zum Kochen bringen, dann die Temperatur reduzieren.
  6. Bei niedriger Hitze mit geschlossenem Deckel ein bis zwei Stunden köcheln lassen, bis die Quitten weich sind. Gelegentlich umrühren. Der Sud färbt sich dabei orange-rötlich.
  7. Flüssigkeit durch ein Küchentuch oder einen Nussmilchbeutel abgießen. Das Tuch nicht ausdrücken, sonst wird das Gelee trüb.
  8. Aufgefangene Flüssigkeit (maximal 700 ml) zurück in den Topf geben. Saft der Zitrone und den Gelierzucker hinzufügen. Wer weniger als 700 ml Quittensaft erhält, kann diesen mit Orangensaft auffüllen.
  9. Mischung erneut aufkochen und mindestens drei Minuten sprudelnd kochen lassen.
  10. Gelierprobe: Einen Esslöffel Sud auf einen eisgekühlten Teller geben und abkühlen lassen. Ist das Gelee noch zu flüssig, weitere Minuten köcheln und Probe wiederholen.
  11. Fertiges Gelee in sterilisierte Einmachgläser füllen, Deckel fest verschließen und die Gläser für ein paar Minuten auf den Kopf stellen. Dann vollständig abkühlen lassen.

Die gekochten Quittenstücke weiterverwenden

Die nach dem Abgießen übrig gebliebenen Quittenstücke müssen nicht weggeworfen werden. Im Mixer oder mit einem Pürierstab lassen sie sich zu Quittenmus verarbeiten. Zum Süßen eignen sich Rohrohrzucker, Datteln oder Rosinen. Aus dem Mus lässt sich anschließend auch Quittenbrot backen.

Wer nicht genügend Einmachgläser vorrätig hat, kann bei Gebrauchtwarenportalen nach gebrauchten Gläsern suchen.

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