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Erbsenpflanze, Leuchterblume, Efeutute – welche Hängepflanze wirklich in kleine Zimmer passt

Erbsenpflanze, Leuchterblume, Efeutute – welche Hängepflanze wirklich in kleine Zimmer passt

Wer wenig Platz hat, braucht Pflanzen, die nicht in die Breite wachsen. Hängende und rankende Arten wie die Erbsenpflanze, die Leuchterblume und die Efeutute eignen sich laut der Plants & Flowers Foundation Holland besonders gut für kleine Wohnungen, weil sie Stellfläche sparen und stattdessen nach unten oder oben wachsen.

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Warum die Erbsenpflanze in engen Räumen funktioniert

Die Erbsenpflanze (Curio rowleyanus) ist eine Sukkulente mit kugeligen Blättern, die an einer langen Kette aufgereiht sind. Sie wächst nicht in die Breite, sondern bildet herabhängende Triebe – damit passt sie auf schmale Regale, Wandboards oder in eine Blumenampel. Auch auf einem kleinen Beistelltisch kann sie stehen, solange die Triebe über die Kante hängen dürfen.

Als Sukkulente speichert sie Wasser in ihren kugeligen Blättern und muss deshalb nicht häufig gegossen werden. Laut dem Magazin Mein schöner Garten bevorzugt sie nährstoffarme, gut drainierte Kakteen- oder Kräutererde, Wärme und einen hellen bis halbschattigen Standort.

Optisch hebt sie sich durch ihre ungewöhnliche Blattform klar von anderen Zimmerpflanzen ab. In einem schlichten Topf wirkt sie zurückhaltend; in einer Blumenampel kommen die langen Triebe stärker zur Geltung.

Erbsenpflanze richtig pflegen

Ein Platz in Fensternähe ist meist gut geeignet. An direkte Sonne sollte die Pflanze langsam gewöhnt werden. Steht sie zu dunkel, werden die Abstände zwischen den Blättern größer und die Triebe wachsen weniger kompakt.

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Beim Gießen gilt: lieber selten und gründlich als häufig und wenig. Warte, bis die Erde weitgehend trocken ist, und lasse überschüssiges Wasser anschließend ablaufen. Ein Topf mit Abflussloch und durchlässiges Substrat für Kakteen oder Sukkulenten helfen, Staunässe zu vermeiden, die die Pflanze schlecht verträgt.

Im Winter braucht sie noch weniger Wasser. Ein etwas kühlerer Standort ist dann möglich, solange sie vor Zugluft und einer kalten, nassen Fensterbank geschützt bleibt. Aus gesunden Triebabschnitten lassen sich neue Pflanzen ziehen: Dafür legst du die Stücke auf feuchte Sukkulentenerde oder steckst sie vorsichtig hinein.

Weitere Pflanzen für kleine Räume

Die Leuchterblume (Ceropegia woodii) hat dünne Triebe mit herzförmigen, oft silbrig gemusterten Blättern, die leicht und filigran wirken. Sie kann mehrere Meter lang werden, ohne viel Stellfläche zu beanspruchen. Geeignet ist ein heller Platz ohne starke Mittagssonne; zwischen den Wassergaben sollte die Erde gut antrocknen.

Die Efeutute (Epipremnum aureum) wächst hängend oder rankend und lässt sich wahlweise über ein Regal wachsen oder an einer Rankhilfe nach oben leiten. Je nach Sorte sind die Blätter grün, gelb oder cremefarben gemustert; an einem hellen Standort bleibt diese Zeichnung besser erhalten. Gegossen wird, sobald die obere Erdschicht trocken ist.

Der Sägeblattkaktus (Disocactus anguliger) hat flache, gezackte Triebe, die überhängend wachsen und sich gut in einer Blumenampel oder auf einem hohen Regal machen. Er steht am liebsten hell bis halbschattig, aber nicht in der prallen Mittagssonne, und zeigt mit etwas Glück im Herbst große, duftende Blüten.

Giftigkeit: Was Haushalte mit Haustieren wissen müssen

Erbsenpflanze und Efeutute sind für Katzen und Hunde giftig. Nach dem Fressen kann es unter anderem zu Erbrechen, Durchfall, Speicheln, Reizungen im Maul oder Schluckbeschwerden kommen. Beide Pflanzen sollten so platziert werden, dass Tiere nicht an ihnen knabbern können. Leuchterblume und Sägeblattkaktus gelten dagegen als ungiftig, sollten aber ebenfalls nicht in größeren Mengen gefressen werden. Hat ein Tier von einer giftigen Pflanze gefressen oder zeigt es Beschwerden, empfiehlt es sich, sicherheitshalber eine Tierarztpraxis zu kontaktieren.

Hängende Pflanzen wirkungsvoll in kleinen Räumen platzieren

Hohe Regalböden und schmale Wandboards eignen sich gut als Standort, weil die Pflanzen von dort über die Kanten wachsen oder sich an der Wand entlangziehen können. Die Plants & Flowers Foundation Holland empfiehlt außerdem, die Erbsenpflanze in einem Glasgefäß aufzustellen oder Pflanzen auf Bücherstapeln zu platzieren.

Wer mehrere Pflanzen kombiniert, kann auf verschiedenen Ebenen arbeiten – etwa mit kleinen Podesten oder unterschiedlich hohen Töpfen. Die Foundation rät zudem, Exemplare mit verschiedener Optik zu mischen: Pflanzen mit Blüten, mit krausen und mit auffällig gemusterten Blättern, ergänzt durch eine Art mit langen, frei wachsenden Trieben als Blickfang.

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