Neue E-Bikes kosten häufig zwischen 2.500 und 5.000 Euro – für viele ein Hindernis beim Umstieg auf das Fahrrad im Alltag. Generalüberholte Modelle vom Spezialanbieter Rebike sollen Markenqualität zu deutlich niedrigeren Preisen bieten, werden dabei jedoch mit klar umrissenen Prozessen und einer unabhängigen Zertifizierung verknüpft.
Was refurbished von gewöhnlich gebraucht unterscheidet
Beim privaten Gebrauchtmarkt bleiben drei Fragen oft unbeantwortet: Wie leistungsfähig ist der Akku noch? Ist das Bike technisch zuverlässig? Und wer hilft, wenn nach dem Kauf Probleme auftreten? Refurbishment-Anbieter setzen genau hier an.
Die E-Bikes bei Rebike stammen überwiegend aus Leasingrückläufen. Diese Räder wurden meist wenig gefahren, regelmäßig gewartet und verfügen über eine nachvollziehbare Nutzungshistorie. Nur Bikes mit klar dokumentierter Herkunft werden in den Aufbereitungsprozess aufgenommen.
[[INLINE_IMAGE_1]]
Mehr zum Lesen
Über 100 Prüfschritte – inklusive Software-Update für Motor und Akku
Im eigenen Refurbishment-Center von Rebike, das als das modernste in Europa bezeichnet wird, durchlaufen die E-Bikes über 100 Prüf- und Arbeitsschritte. Dazu gehören Reinigung, Inspektion und der gezielte Austausch sicherheitsrelevanter Komponenten. Motor und Akku werden getestet und auf den neuesten Softwarestand gebracht.
Nicht alles wird dabei automatisch ersetzt. Ausgetauscht wird nur, was technisch notwendig ist oder definierte Verschleißgrenzen überschreitet. Wenn Teile erneuert werden, kommen Komponenten etablierter Hersteller zum Einsatz – etwa Reifen, Sättel oder Griffe aus dem Fahrradfachhandel.
[[INLINE_IMAGE_2]]
TÜV Rheinland hat den Prozess auditiert
Der gesamte Refurbishment-Prozess von Rebike wurde vom TÜV Rheinland als „Geprüfter Prozess“ auditiert. Mögliche optische Gebrauchsspuren, die die Funktion nicht beeinträchtigen, bleiben erhalten, werden im Online-Verkauf jedoch klar ausgewiesen. Statt idealisierter Herstellerfotos zeigt Rebike die tatsächlichen Bikes, inklusive individueller Details zum Hineinzoomen.
Vor dem Verkauf erfolgt zudem eine abschließende Prüfung inklusive Probefahrt. Erst wenn alle sicherheitsrelevanten Kriterien erfüllt sind, kommt ein Bike in den Verkauf.
Bis zu 60 Prozent günstiger als Neuware
Refurbished Modelle können laut Rebike bis zu 60 Prozent günstiger sein als vergleichbare Neuräder. Eine repräsentative Studie, die Rebike gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Appinio mit 1.000 Personen durchgeführt hat, zeigt: 93 Prozent der Befragten sind grundsätzlich offen für ein wiederaufbereitetes E-Bike. 53,4 Prozent würden es bevorzugt bei einem professionellen Anbieter mit Qualitätsprüfung kaufen.
Wo die Bikes erhältlich sind
Die aufbereiteten E-Bikes von Rebike sind europaweit über mehrere Kanäle zugänglich:
- über rebike.com
- über Online-Marktplätze
- in eigenen Flagship Stores
- in Shop-in-Shops bei Partnern wie Decathlon
Wer ein Bike vor dem Kauf testen möchte, kann dafür den stationären Handel nutzen, wo persönliche Beratung und Probefahrten möglich sind. Rebike gibt an, dass jedes aufbereitete E-Bike durch den Verzicht auf eine Neuproduktion Rohstoffe, Energie und Transportemissionen entlang der Lieferkette einspart.
Ihre Meinung hilft uns










Das Gespräch geht weiter
Kommentare