Wer Wäsche im Sommer an der frischen Luft trocknet, spart Energie und beugt Schimmel in der Wohnung vor. Einen entscheidenden Fehler solltest du dabei jedoch vermeiden: Nasse Buntwäsche nie in die pralle Sonne hängen.
Warum direkte Sonneneinstrahlung bunte Kleidung schädigt
Trifft UV-Strahlung auf feuchtes oder nasses Gewebe, löst das eine chemische Reaktion aus: Es entsteht Wasserstoffperoxid – ein Bleichmittel. Leuchtende Farben verblassen dadurch, die Kleidung bekommt Streifen oder wirkt fleckig. Auch wenn die Wäsche in der Sonne besonders schnell trocknet, ist der Effekt auf farbige Textilien dauerhaft.
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Vier Tipps, damit das Trocknen draußen problemlos funktioniert
- Buntwäsche an einem schattigen, geschützten Platz aufhängen.
- Kleidung auf links drehen, bevor sie auf den Ständer kommt.
- Wäsche abnehmen, sobald sie trocken ist – nicht stundenlang hängen lassen.
- Bei einer Pollenallergie Wäsche grundsätzlich drinnen trocknen, da sich draußen Pollen auf den Textilien absetzen und so in die Wohnung gelangen können.
Weiße Wäsche und hartnäckige Flecken – hier hilft die Sonne
Bei weißen Stoffen aus Baumwolle oder Leinen wirkt Sonnenlicht als natürliches Bleichmittel und kann Flecken entfernen, die beim Waschen hartnäckig bleiben – etwa Öl-, Tomaten-, Gras-, Erdbeer- oder Kurkumaflecken. Dazu den Fleck möglichst bald nach dem Missgeschick nass machen und das Kleidungsstück ausgebreitet in die volle Sonne legen.
Damit das Bleichen gleichmäßig wirkt, muss das gesamte Textil von der Sonne beschienen werden. Auch gelbe Flecken auf Kissen lassen sich auf diese Weise behandeln. Die Methode funktioniert ausschließlich bei weißen Stoffen aus Baumwolle oder Leinen – bei anderen Materialien oder Farben scheidet sie aus.
Wäsche im Sommer drinnen trocknen: Was du beachten solltest
Wer keinen Balkon oder Garten hat, trocknet die Wäsche drinnen – dabei gilt es jedoch einige Punkte zu beachten, um Schimmelbildung durch erhöhte Luftfeuchtigkeit zu vermeiden.
- Keller meiden: Im Sommer ist es dort ohnehin feuchter als in anderen Räumen; nasse Wäsche verstärkt die Schimmelgefahr weiter.
- Fensterlose Räume ungeeignet: Ohne Luftzirkulation kann die Feuchtigkeit nicht abziehen.
- Wäsche gut schleudern: Je weniger Restwasser im Stoff steckt, desto weniger muss verdunsten.
Wer Wäsche drinnen trocknet, sollte außerdem regelmäßig und gründlich lüften, damit die Feuchtigkeit aus dem Raum entweichen kann.
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