Der mattweißliche Film auf Pflaumen und Zwetschgen ist weder Schmutz noch Pestizid-Rückstand – und wer ihn zu früh abwäscht, schadet den Früchten. Die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse empfiehlt, Pflaumen und Zwetschgen erst unmittelbar vor dem Verzehr zu waschen.
Was der pudrige Belag wirklich ist
Die weißliche Schicht auf dem Steinobst wird als Duftfilm bezeichnet. Er schützt die reifen Früchte vor dem Austrocknen. Wer ihn frühzeitig entfernt, nimmt den Früchten diesen natürlichen Schutz – sie trocknen schneller aus und halten sich schlechter.
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Das Vorhandensein des Belags ist außerdem ein gutes Zeichen: Er zeigt an, dass die Früchte reif sind und unberührt zum Käufer gelangt sind.
Zwei weitere Reifezeichen erkennen
Neben dem pudrigen Film gibt es zwei weitere Eigenschaften, die auf den richtigen Erntezeitpunkt hinweisen: Reife Früchte sind prall, geben aber bei leichtem Druck leicht nach.
So lagerst du Pflaumen und Zwetschgen richtig
Wer die Früchte nicht sofort verarbeiten möchte, bewahrt sie am besten kühl, ungewaschen und in einem feuchten Tuch auf. Im Kühlschrank halten sie sich laut den Obsterzeugern so bis zu einer Woche.
Entsteint lassen sich Pflaumen und Zwetschgen problemlos einfrieren – auf diese Weise sind sie bis zu ein Jahr haltbar. Alternativ können die Früchte eingekocht werden: Bei Lagerung an einem dunklen, kühlen Ort sind eingekochte Pflaumen bis zu zwölf Monate haltbar.
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