Staub auf Blättern ist kein rein ästhetisches Problem – er blockiert das Licht, das Zimmerpflanzen für ihre Photosynthese brauchen, und kann dazu führen, dass sie schlechter wachsen. Ein einfacher Handgriff einmal im Monat reicht aus, um das zu verhindern.
Warum Staub auf Blättern wirklich schadet
Mit der Zeit bilden sich auf Blättern Staubbeläge, die sich kaum von selbst lösen. Je dicker die Schicht, desto weniger Licht erreicht die Blattoberfläche – und damit kommt auch die Photosynthese ins Stocken. Das macht sich vor allem in der dunklen Jahreshälfte bemerkbar, wenn ohnehin weniger natürliches Licht ins Zimmer fällt.
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Einmal im Monat abstauben – so geht es richtig
Die Plants & Flowers Foundation Holland empfiehlt, Zimmerpflanzen etwa einmal im Monat abzustauben. Für großblättrige Pflanzen eignet sich ein feuchtes, weiches Tuch. Dabei das jeweilige Blatt mit der freien Hand von unten abstützen, damit man sanft genug vorgehen kann, ohne es zu beschädigen.
Eine zweite Möglichkeit empfiehlt der Industrieverband Agrar (IVA): Pflanzen in Dusche oder Badewanne stellen und die Blätter vorsichtig mit lauwarmem Wasser abspülen.
Im Winter gezielt mehr Licht verschaffen
Saubere Blätter helfen – aber gerade in der dunklen Jahreszeit brauchen die meisten Zimmerpflanzen auch eine günstige Position. Der IVA rät, Topfpflanzen so nah wie möglich ans Fenster zu rücken. Wer trotzdem Blattverlust durch Lichtmangel beobachtet, kann laut IVA zusätzlich mit LED-Pflanzenlampen gegensteuern.
Drei Arten bilden hier eine Ausnahme: Schusterpalme (Aspidistra elatior), Grünlilie (Chlorophytum comosum) und Efeutute (Epipremnum pinnatum) vertragen Dunkelheit gut und kommen auch in einiger Entfernung vom Fenster noch zurecht.
Nachhaltiger zu neuen Pflanzen kommen
Wer seinen Bestand erweitern möchte, sollte wissen: Manche Zimmerpflanzen werden aus weit entfernten Ländern importiert und mit bedenklichen Pestiziden behandelt. Als nachhaltigere Alternative bietet sich der Tausch von Stecklingen und Pflanzenablegern mit Nachbarn oder Freunden an. Auch lokale Pflanzentauschbörsen sind dafür eine Option.
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