Einfache Papierbrottüten ohne Sichtfenster gehören nach dem Gebrauch in die Papiertonne – allerdings nur, wenn keine Reste mehr darin sind und die Tüte nicht stark verschmutzt ist.
Papiertonne oder Restmüll – worauf es ankommt
Wer in der Bäckerei Brot oder Brötchen kauft, bekommt sie meist in einer schlichten Papiertüte ohne Sichtfenster. Diese Tüten kannst du nach dem Leeren in die blaue Papiertonne werfen, solange keine Krümel oder Reste darin verblieben sind.
Ist die Tüte jedoch stark fettig oder nass, muss sie in den Restmüll. Stark verschmutztes Papier lässt sich nicht mehr ordentlich recyceln und stört den Aufbereitungsprozess.
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Bei Brottüten mit Sichtfenster aus Kunststoff – wie sie häufig im Supermarkt vorkommen – müssen die Materialien vorher getrennt werden: Der Papierteil kommt in die Papiertonne, das Kunststofffenster in die gelbe Tonne.
Wie nachhaltig sind diese Papiertüten wirklich?

Brottüten ohne Sichtfenster sind grundsätzlich nachhaltiger als Varianten mit Kunststofffenster, weil sie aus nur einem Material bestehen und sich damit leichter wiederaufbereiten lassen. Verpackungen aus mehreren Materialien sind deutlich schwerer zu recyceln.
Trotzdem sind auch reine Papiertüten nicht besonders umweltfreundlich. Ihre Herstellung verbraucht viel Holz und Energie. Dazu kommt, dass sie in der Regel nur einmal genutzt werden. Auch das Recycling von Papier ist energieaufwendig, und der Rohstoff kann nicht unbegrenzt wiederverwertet werden.
Mehrwegbeutel und andere sinnvolle Alternativen
Wer weniger Einwegmüll produzieren möchte, nimmt am besten einen Mehrwegbeutel mit in die Bäckerei. Dafür muss kein spezieller Brotbeutel gekauft werden – ein sauberer Stoffbeutel aus dem Haushalt reicht. Alternativ lässt sich eine Brottasche aus alten Stoffresten nähen.
Zu Hause bewahrt man Brot am besten in einem Brotkasten aus Holz oder Keramik auf. Wer ganz auf den Bäckereieinkauf verzichten möchte, kann sein Brot auch selbst backen und umgeht so die Verpackungsfrage von vornherein.
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