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Kartoffelchips selber machen – drei Methoden im Vergleich

Kartoffelchips selber machen – drei Methoden im Vergleich

Selbstgemachte Kartoffelchips gelingen mit drei verschiedenen Methoden: im Backofen, in der Fritteuse oder im Topf. Der Backofen verbraucht dabei am wenigsten Öl und gilt als die gesündeste Zubereitungsart.

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Warum selbst machen sich lohnt

Gekaufte Chips enthalten häufig viel Fett und Zucker sowie Geschmacksverstärker und künstliche Aromen. Beim Selbermachen lässt sich der Zuckerzusatz vollständig weglassen, und der Ölverbrauch bleibt kontrollierbar. Außerdem verbirgt sich hinter der Aufschrift „Pflanzenöl“ in vielen Produkten Palmöl – wer das vermeiden möchte, wählt beim Frittieren ein Speiseöl eigener Wahl, zum Beispiel aus regionaler Produktion.

Hinzu kommt die Verpackung: Wer Chips selbst macht, vermeidet Plastikmüll komplett. Da die Kartoffeln mit Schale zubereitet werden können, fällt nicht einmal Bioabfall an.

Chips im Backofen – die fettarme Variante

Für zwei Portionen brauchst du 5 Bio-Kartoffeln, 3 EL Speiseöl (zum Beispiel Rapsöl), Salz und Gewürze nach Geschmack.

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  1. Kartoffeln waschen und bürsten, wenn du sie mit Schale zubereiten willst – oder schälen.
  2. Kartoffeln mit einer feinen Reibe, einem scharfen Messer oder einer Mandoline in möglichst dünne, gleichmäßige Scheiben hobeln.
  3. Öl mit Salz und Gewürzen in einer kleinen Schüssel verrühren. Geeignete Gewürze sind zum Beispiel Paprikapulver, Rosmarin, Pfeffer, Kreuzkümmel oder Cayennepfeffer.
  4. Kartoffelscheiben von beiden Seiten dünn mit dem Öl bestreichen. Nicht zu viel Öl verwenden – sonst bleiben die Chips in der Mitte weich statt knusprig zu werden.
  5. Bei 180 Grad etwa 15 Minuten backen, bis die Ränder sich leicht bräunen.
  6. Nach dem Abkühlen servieren.

Tipp: Bis zu drei Backbleche lassen sich gleichzeitig mit Chips belegen – dann unbedingt Umluft verwenden. Den Backofen musst du vorher nicht vorheizen.

Chips in der Fritteuse – schnell und knusprig

Die Fritteuse ist die schnellste Methode, auch wenn das Ergebnis fettreicher als beim Backofen ist.

Zutaten für zwei Portionen:

  • 5 große Bio-Kartoffeln
  • Öl je nach Art der Fritteuse
  • Salz und Gewürze nach Geschmack, zum Beispiel Rosmarin oder Thymian
  1. Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden oder hobeln.
  2. Scheiben auf einem Küchenhandtuch abtropfen lassen – das verbessert das Frittergebnis.
  3. Fritteuse auf etwa 170 Grad erhitzen und die Kartoffelscheiben hineingeben.
  4. Chips herausnehmen, sobald sie goldbraun sind, und auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
  5. Noch warm in Salz und Gewürzen schwenken.

Chips im Topf frittieren – ohne Fritteuse

Wer keine Fritteuse hat, kann die Chips im Topf frittieren.

Zutaten:

  • 5 mittelgroße Bio-Kartoffeln
  • ca. 1 Liter Speiseöl
  • Salz und Gewürze nach Geschmack
  1. Kartoffeln wie beim Fritteuse-Rezept in dünne Scheiben schneiden und auf einem Küchenhandtuch abtropfen lassen.
  2. Scheiben in kleinen Portionen in das heiße Öl geben – so lassen sie sich gleichmäßiger frittieren.
  3. Nach dem Frittieren auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
  4. Noch warm salzen und würzen.

Gemüsechips als Alternative zu Kartoffelchips

Statt Kartoffeln lassen sich viele andere Gemüsesorten zu Chips verarbeiten, etwa Rote Bete, Süßkartoffeln oder Rettich. Auch Grünkohl eignet sich gut. Gekaufte Gemüsechips enthalten laut den Quellenangaben nicht nur viel Fett, sondern auch andere unerwünschte Stoffe – selbst gemacht fällt das weg.

Für alle drei Methoden empfiehlt sich Bio-Qualität: Ökologische Landwirtschaft verzichtet auf chemisch-synthetische Pestizide und schützt damit Boden und Artenvielfalt. Orientierung bieten die Siegel von Demeter, Bioland und Naturland.

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