Nützliche Tipps

Grüne Tomaten nachreifen lassen – fünf Methoden, die wirklich funktionieren

Grüne Tomaten nachreifen lassen – fünf Methoden, die wirklich funktionieren

Grüne oder noch unreife Tomaten lassen sich mit einfachen Mitteln nachreifen – direkt an der Pflanze, eingewickelt in Papier oder mit Hilfe von Äpfeln. Welche Methode passt, hängt davon ab, wie viele Früchte du hast und wo du sie lagern kannst.

Artikel teilen

XRedditLinkedIn

An der Pflanze nachreifen: Die geschmacklich beste Variante

Um möglichst viel Aroma zu erhalten, lässt du die Tomaten am besten direkt an der Pflanze nachreifen. Sobald die Außentemperaturen unter zehn Grad Celsius fallen, schneidest du die gesamte Pflanze mit einem scharfen Messer ab und entfernst die Blätter. Hänge sie anschließend kopfüber an einem warmen Ort auf. Je wärmer es dort ist, desto schneller reifen die Früchte nach.

Neueste Beiträge

Mehr zum Lesen

Neues aus der Redaktion
01Schrumpelige Äpfel im Kühlschrank – wann sie noch verwendbar sind und was du daraus kochen kannst02Hundekot liegen lassen – warum das für Menschen, Tiere und Böden gefährlicher ist als gedacht03Winterportulak im Garten anbauen – ab September aussäen und bis März ernten

Einwickeln in Papier: Gut für kleine Mengen

Hast du nur wenige grüne Tomaten, wickle sie einzeln in Zeitungspapier oder Papiertüten ein – nimm dabei ein Stück Stängel mit von der Pflanze. Lagere die eingewickelten Früchte an einem warmen, leicht feuchten Ort für einige Tage. Licht ist bei dieser Methode nicht nötig.

Hinweis zur Druckerschwärze: Krebsauslösende Stoffe in Druckfarben sind durch die europäische Chemikalienverordnung REACH stark eingeschränkt und teilweise verboten. Die Mitglieder des Verbandes der Deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie verpflichten sich zusätzlich freiwillig zu strengeren Richtlinien. Wer trotzdem auf Nummer sicher gehen möchte, greift zu unbedruckten Papiertüten.

Im Gefäß nachreifen lassen: Drei Möglichkeiten für größere Mengen

Wenn du zu viele Tomaten hast, um sie einzeln einzuwickeln, eignen sich verschiedene Gefäße zur Nachreife.

  1. Karton oder Korb: Nimm die Tomaten mit einem Stück Stängel ab und lege sie so in einen mit Zeitungspapier ausgekleideten Karton oder Korb, dass sie sich nicht berühren. An einem dunklen, kühlen Ort reifen sie innerhalb weniger Tage nach.
  2. Einweckglas: Fülle saubere, trockene Einweckgläser mit jeweils zwei bis drei Tomaten und verschließe sie fest. In einem warmen, dunklen Raum reifen die Früchte in etwa zwei Wochen nach.
  3. Tongefäß: Weiche das Tongefäß einige Stunden in Wasser ein, damit es Feuchtigkeit aufsaugt. Lege die Tomaten hinein und decke das Gefäß ab. Fülle Deckel und Untersetzer mit Wasser, damit die Luftfeuchtigkeit durch Verdunstung konstant hoch bleibt. Bei Bedarf Wasser nachfüllen. An einem warmen Ort sind die Tomaten nach wenigen Tagen reif.

Im Gewächshaus nachreifen lassen

Das Gewächshaus bietet gute Bedingungen für die Nachreife: Bei einer Temperatur zwischen 16 und 25 Grad Celsius und hoher Luftfeuchtigkeit benötigen die Früchte dort nur wenige Tage, bis sie reif sind.

Mit Äpfeln nachreifen: Das Ethylen-Prinzip nutzen

Reifendes Obst gibt das Gas Ethylen ab, das den Reifeprozess benachbarter Früchte beschleunigt. Äpfel setzen besonders große Mengen dieses Gases frei. Lege zwei bis drei Äpfel zu deinen grünen Tomaten, und nach wenigen Tagen sind die Tomaten rot und reif.

Artikel teilen

2 Min. Lesezeit

XRedditLinkedIn

Ihre Meinung hilft uns

War dieser Artikel lesenswert?

Das Gespräch geht weiter

Kommentare

Mitdiskutieren

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Mitdiskutieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Scroll to Top