Nützliche Tipps

Apfelmus selbst kochen – ohne Zucker, nur mit zwei Zutaten

Apfelmus selbst kochen – ohne Zucker, nur mit zwei Zutaten

Selbstgemachtes Apfelmus braucht nur Bio-Äpfel und Wasser – kein Zucker, keine Zusätze. Die natürliche Süße kommt allein vom Apfel, und die Zubereitung dauert rund 30 Minuten.

Artikel teilen

XRedditLinkedIn

Welche Apfelsorte eignet sich am besten?

Die Sortenwahl ist Geschmackssache, und Mischungen funktionieren gut. Wer es säuerlicher mag, wählt Boskoop; für besonders süßes Mus eignet sich Golden Delicious. Elstar und Jonagold bieten einen guten Mittelweg zwischen Süße und Säure.

Obst- und Gemüsehändler können vor Ort beraten, welche Sorten gerade verfügbar sind. Wer Äpfel in der Nähe selbst pflücken möchte, findet entsprechende Standorte auf der Karte von Mundraub.

Zutaten und Schritt-für-Schritt-Anleitung

Für etwa 8 Portionen werden 2 kg Bio-Äpfel und 200 ml Wasser benötigt. Optional: Nelken und Zitronensaft.

  1. Äpfel schälen und entkernen. Bio-Äpfel können ungeschält verarbeitet werden – unter der Schale stecken die meisten Vitamine und Mineralstoffe, und Abfall wird vermieden.
  2. Äpfel in kleine Stücke schneiden.
  3. Apfelstücke mit dem Wasser in einen Topf geben. Wer möchte, fügt den Saft einer halben Zitrone hinzu, damit das Mus sich nicht dunkel färbt.
  4. Alles zum Kochen bringen, dann bei niedriger bis mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Dabei regelmäßig umrühren, damit die Äpfel nicht ansetzen.
  5. Äpfel entweder grob stampfen – das ergibt Apfelkompott – oder fein pürieren. Für eine cremigere Konsistenz vorher etwas Kochwasser abgießen.
  6. Das fertige Mus sofort in sterilisierte Einmachgläser füllen, luftdicht verschließen und kopfüber abkühlen lassen.

Varianten: mit Gewürzen oder anderen Früchten

Nelken und eine halbe Zimtstange – am besten in einem Teebeutel – können mitgekocht werden, müssen aber vor dem Pürieren entfernt werden. Vanillemark oder eine ausgekratzte Vanilleschote lassen sich ebenfalls mitkochen. Ein Stück Ingwer sorgt für Schärfe; es kann vor dem Pürieren herausgenommen oder mitpüriert werden.

Neueste Beiträge

Mehr zum Lesen

Neues aus der Redaktion
01Gulasch wird zu blass? Diese drei Fehler rauben der Soße ihre rote Farbe02Bäckertüten mit Sichtfenster richtig entsorgen – dieser Teil gehört nicht ins Altpapier03Marienkäfer an der Hauswand im Herbst – was dahintersteckt und wie du ihnen wirklich hilfst

Wer experimentieren möchte, ersetzt einen Teil der Äpfel durch Pflaumen, Birnen oder anderes saisonales Obst.

Apfelmus für Babys: Ab dem sechsten Monat, aber ohne Gewürze

Zuckerfreies, selbstgemachtes Apfelmus eignet sich als erstes Beikostgericht, sobald das Baby – etwa ab dem sechsten Lebensmonat – bereit für Beikost ist.

Für Babys gilt: Das Mus besonders fein pürieren und auf Gewürze wie Zimt, Nelken und Zitronensaft verzichten, da der Magen-Darm-Trakt noch empfindlich ist. Für Kleinkinder ab etwa einem Jahr kann das Mus schrittweise mit milden Gewürzen wie einer Prise Zimt verfeinert werden.

Apfelmus als Ei-Ersatz beim veganen Backen

Selbstgemachtes Apfelmus funktioniert als Bindemittel und Ei-Ersatz in verschiedenen Teigen und ist daher beim veganen Backen praktisch. Es lohnt sich, einen Vorrat anzulegen.

Haltbarkeit verlängern: Einkochen oder einfrieren

Kühl und dunkel gelagert hält selbstgemachtes Apfelmus mehrere Wochen. Eingekocht in Schraubgläsern ist es bis zu einem Jahr haltbar.

Anleitung zum Einkochen:

  1. Sterilisierte Schraubgläser mit heißem Apfelmus befüllen, dabei etwa einen Zentimeter Abstand zum Glasrand lassen.
  2. Gläser gut verschließen.
  3. Ein Küchentuch auf den Boden eines großen Topfes legen, Gläser hineinstellen – sie dürfen sich nicht berühren – und so viel Wasser angießen, dass die Gläser bis zur Hälfte im Wasser stehen.
  4. Bei 90 Grad 50 Minuten einkochen.

Apfelmus lässt sich alternativ auch einfrieren.

Verwendungsmöglichkeiten für selbstgemachtes Apfelmus

Pur ist Apfelmus ein einfacher Snack. Es passt außerdem zu Joghurt, Quark oder Eis als Dessert sowie zu herzhaften Gerichten wie Kartoffelpuffer. Mit einem Etikett versehen eignet es sich auch als Mitbringsel oder Geschenk.

Artikel teilen

3 Min. Lesezeit

XRedditLinkedIn

Ihre Meinung hilft uns

War dieser Artikel lesenswert?

Das Gespräch geht weiter

Kommentare

Mitdiskutieren

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Mitdiskutieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Scroll to Top