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Brennholz lagern: Warum der Abstand zum Boden entscheidend ist – und 4 weitere Fehler

Brennholz lagern: Warum der Abstand zum Boden entscheidend ist – und 4 weitere Fehler

Wer Brennholz falsch lagert, riskiert feuchtes, schimmeliges oder zersetztes Holz – und im schlimmsten Fall gesundheitsschädlichen Rauch beim Heizen. Diese fünf Fehler sind besonders verbreitet und lassen sich mit einfachen Maßnahmen vermeiden.

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Fehler 1: Das Holz wird nass – und bleibt es

Feuchtes Brennholz brennt schlecht und erzeugt dabei deutlich mehr Rauch und Feinstaub als trockenes Holz. Beides kann auf Dauer die Atemwege schädigen und belastet die Umwelt zusätzlich. Das Grundprinzip der Lagerung lautet deshalb: Das Holz muss trocken sein und trocken bleiben. Eine Überdachung – kein Luxus, sondern die wichtigste Schutzmaßnahme – schützt den Stapel vor Regen und Schnee.

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Fehler 2: Die Scheite liegen direkt auf dem Boden

Bodenkontakt ist eine der häufigsten Ursachen für Feuchtigkeit von unten. Holz saugt Nässe aus dem Untergrund auf und beginnt zu faulen oder zu schimmeln. Lagere deinen Vorrat mindestens 10 Zentimeter über dem Boden – Paletten, Kanthölzer oder spezielle Brennholzregale eignen sich dafür gut. Wichtig ist auch der Abstand zur Rückwand: Stapelst du das Holz zu dicht daran, kann sich Schimmel bilden oder das Holz beginnt sich zu zersetzen. Zwischen den einzelnen Scheiten muss ebenfalls Luft zirkulieren können – ein zu eng gestapelter Haufen trocknet nicht richtig durch.

Fehler 3: Das Holz wird zu früh oder zu lange verbrannt

Frisch geschlagenes Holz braucht Zeit. Im Schnitt dauert es ein bis zwei Jahre, bis Brennholz ausreichend durchgetrocknet ist – die genaue Dauer hängt von der Holzart ab. Wer bereits abgelagertes Holz kauft, kann diese Zeit verkürzen, sollte aber den Angaben des Händlers kritisch gegenüberstehen. Auf der anderen Seite lohnt es sich nicht, Holz unbegrenzt zu horten: Nach mehr als fünf Jahren nimmt die Qualität wieder ab.

Fehler 4: Eine Plastikplane deckt den ganzen Stapel ab

Eine Plane aus Plastik wirkt praktisch, hat aber einen entscheidenden Nachteil: Darunter staut sich Feuchtigkeit. Hinzu kommt, dass die Plane bei starkem Wind wegfliegen kann. Besser ist es, das Holz unter einem Vordach oder im Schuppen zu lagern – allerdings erst, wenn es bereits gut durchgetrocknet ist.

Im Sommer ohne Regen ist eine Abdeckung ohnehin nicht nötig; direkte Sonneneinstrahlung beschleunigt das Trocknen sogar. Bei Regen oder im feuchten Herbst hingegen ist Schutz notwendig. Falls eine Plane die einzige Option ist, gilt: Nur die Oberseite abdecken, die Seiten freilassen. So kann Luft durch den Stapel zirkulieren und es entsteht keine Staunässe.

Fehler 5: Brennholz landet im Keller

Ein feuchter Keller ist das Gegenteil eines guten Lagerorts. Brennholz benötigt einen trockenen Platz mit ausreichender Luftzirkulation – beides bieten viele Keller und manche Garagen nicht. In geschlossenen Räumen darf Holz nur dann gelagert werden, wenn es bereits vollständig durchgetrocknet ist. Andernfalls ist Schimmelbildung fast unvermeidlich.

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