Frittieröl lässt sich bis zu dreimal wiederverwenden, was Geld und Ressourcen spart. Damit das sicher funktioniert, kommt es auf die richtige Ölwahl, sorgfältige Reinigung und korrekte Lagerung an.

Welches Öl eignet sich zum Wiederverwenden?
Beim Frittieren herrschen Temperaturen von 170 bis 180 Grad Celsius. Das Öl muss diesen Hitzepegel aushalten, ohne zu rauchen – denn beim Überhitzen entsteht der gesundheitsschädliche Stoff Acrolein.
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Raffinierte Öle, häufig auch als Bratöle gekennzeichnet, eignen sich besonders gut, weil sie auf höhere Temperaturen erhitzt werden können, ohne zu qualmen. Native Öle können zwar grundsätzlich ebenfalls zum Frittieren verwendet werden, sollten dann aber nicht über 180 Grad erhitzt werden. Zudem haben native Öle einen stärkeren Eigengeschmack, der sich auf das frittierte Gargut überträgt.
Drei Regeln für das Wiederverwenden von Frittieröl

- Essensreste entfernen: Lass das Öl nach dem Frittieren zunächst abkühlen. Gieße es anschließend durch ein feines Sieb. Ist das Sieb nicht fein genug, kannst du es mit einem Mulltuch oder Gaze auslegen, um alle Speisereste zuverlässig aufzufangen.
- Richtig lagern: Fülle das gefilterte Öl in ein sauberes Schraubglas und lagere es im Kühlschrank. So bleibt es möglichst lange haltbar.
- Öl vor dem nächsten Einsatz prüfen: Riecht oder schmeckt das Öl merkwürdig, muss es entsorgt werden. Das gilt auch, wenn es beim Erhitzen zu rauchen oder zu schäumen beginnt. Eine dunkle Verfärbung des Öls ist dagegen kein Grund zur Entsorgung.
Wann muss das Frittieröl in jedem Fall weg?
Unabhängig von Geruch und Aussehen gilt: Nach spätestens drei Verwendungen sollte das Öl ausgetauscht werden. Öl, das beim Frittieren sichtbar raucht oder schäumt, ist ebenfalls nicht mehr zu verwenden – unabhängig davon, wie oft es schon genutzt wurde.
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