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Blumensamen selbst sammeln – an diesen Zeichen erkennst du den richtigen Moment

Blumensamen selbst sammeln – an diesen Zeichen erkennst du den richtigen Moment

Wer Blumensamen aus dem eigenen Garten sammelt, spart Geld und vermeidet Verpackungsmüll. Der entscheidende Punkt ist der richtige Erntezeitpunkt: Die Samenhüllen und Samen müssen vollständig trocken und braun verfärbt sein, bevor du sie abnimmst.

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Woran du erkennst, dass die Samen erntereif sind

Zu früh geerntete Samen schimmeln schnell, weil sie noch zu viel Feuchtigkeit enthalten. Warte deshalb, bis Samenhüllen und Samenkörner sichtbar trocken und braun sind. Auch das Wetter spielt eine Rolle: Sammle an einem trockenen, möglichst windstillen und sonnigen Tag.

Zu lange warten lohnt sich jedoch nicht. Sobald die Samen reif sind, fressen Vögel und andere Tiere sie gern, oder sie fallen von selbst heraus und werden vom Wind verstreut. Besonders einfach lassen sich Samen von Löwenmäulchen, Sonnenblumen und Zitronenmelisse sammeln.

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So sammelst du Blumensamen richtig ein

Sind die Samen trocken, löse die Samenkapseln aus den verwelkten Blüten heraus, öffne sie und schüttle sie sachte, damit die Körner herausfallen. Eine zweite Methode verhindert, dass zu viele Samen vorab verloren gehen:

  1. Schneide ganze Blüten- oder Samenstände mit einer scharfen Gartenschere ab, sobald sie trocken genug sind.
  2. Stelle sie verkehrt herum in ein Glas.
  3. Schüttle die Samen später vorsichtig aus den Kapseln heraus. Vermische dabei keine verschiedenen Sorten, damit du die Pflanzen später noch eindeutig zuordnen kannst.

Befreie die gesammelten Samen anschließend so gut wie möglich von Blütenresten und lasse sie einige Tage nachtrocknen. Breite sie dafür auf altem Zeitungspapier oder einem trockenen Baumwolltuch aus. Der Raum sollte trocken sein, zum Beispiel deine Wohnung oder ein Schuppen.

Lagerung: So bleiben Blumensamen bis zu drei Jahre keimfähig

Damit die Samen im nächsten Jahr noch keimen, müssen auch die Lagerbedingungen stimmen. Gehe dabei so vor:

  • Fülle die vollständig trockenen Samen in luftdichte Behälter, etwa Schraubgläser oder kleine Glasbrotdosen.
  • Lege alte Silica-Geltütchen dazu, um verbleibende Restfeuchtigkeit zu binden und Schimmel zu vermeiden.
  • Lagere die Behälter an einem trockenen, kühlen und dunklen Ort, zum Beispiel im Keller.

Bei korrekter Lagerung sind selbst gesammelte Blumensamen bis zu drei Jahre haltbar. Vor der nächsten Aussaat empfiehlt sich eine Keimprobe, um die Keimfähigkeit der Samen zu prüfen.

Samen müssen nicht unbedingt von Hand gesammelt werden

In einem naturnahen Garten kannst du die Samenverteilung auch Vögeln, anderen Tieren und dem Wind überlassen, die das von selbst übernehmen. Außerdem lassen sich neben Blumensamen auch Samen von Nutzpflanzen einsammeln, was ebenfalls Geld und Verpackungsmüll spart.

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