Ob morgens, mittags oder abends – der Zeitpunkt spielt beim Einnehmen von Vitamin D keine entscheidende Rolle. Das erklärt JoAnn Manson, Medizinprofessorin an der Harvard-Universität, gegenüber der Plattform Good Housekeeping. Entscheidend ist etwas anderes.

Mahlzeit statt Uhrzeit: Worauf es wirklich ankommt
Laut Dr. Manson sollte Vitamin D stets zu einer Mahlzeit eingenommen werden. Der Grund: Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin – im Gegensatz zu Vitamin C oder bestimmten B-Vitaminen, die wasserlöslich sind. Der Körper nimmt Vitamin D zusammen mit Fett auf. Deshalb kommen viele Vitamin-D-Präparate bereits in Form von fetthaltigen Tropfen oder öligen Kapseln auf den Markt.
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Wer also morgens frühstückt, mittags isst oder abends die Hauptmahlzeit zu sich nimmt, kann Vitamin D jeweils dazu einnehmen – die Wirksamkeit hängt nicht von der Tageszeit ab.
Gesunde Fette zur Mahlzeit kombinieren

Viele Vitamin-D-Präparate sind bereits in Fett gelöst. Wer zusätzlich auf gesunde Fette in der Mahlzeit achtet, kann die Aufnahme im Körper weiter unterstützen. Einige Möglichkeiten, gesunde Fette in den Speiseplan einzubauen:
- Eine Mischung aus gesättigten und ungesättigten Fettsäuren ist grundsätzlich sinnvoll, wobei ungesättigte Fettsäuren überwiegen sollten.
- Lebensmittel mit essenziellen Fettsäuren wie Avocados, Nüsse sowie Lein-, Chia- oder Hanfsamen eignen sich gut.
- Gesunde Öle zum Kochen oder als Dressing – etwa Olivenöl, Rapsöl, Leinöl oder Hanföl – sind eine einfache Option.
- Auch Nussmus zum Frühstück oder beim Kochen liefert wertvolle Fette.
Was Vitamin D im Körper leistet
Vitamin D wird auch Sonnenvitamin genannt, weil der Körper es über UV-B-Strahlung bildet. Es unterstützt den Aufbau starker Knochen und kräftiger Muskeln, indem es die Aufnahme von Calcium und Phosphor fördert. Dadurch kann es unter anderem zur Vorbeugung von Osteoporose beitragen. Außerdem ist Vitamin D an Stoffwechselvorgängen beteiligt und unterstützt ein gesundes Immunsystem.
Im Sommer ist eine Supplementierung für die meisten Menschen in der Regel nicht notwendig. Im Winter hingegen besteht häufig ein Mangel, da die UV-B-Strahlung nicht ausreicht, um genug Vitamin D zu bilden.
Dosierung und Sicherheit im Blick behalten
Beim Ergänzen von Vitamin D gilt es, sowohl einen Mangel als auch eine Überdosierung zu vermeiden, da beides gesundheitliche Folgen haben kann. Im Zweifel empfiehlt sich ärztlicher Rat zur richtigen Dosierung. Wer Vitamin D über Sonnenlicht aufnimmt, sollte außerdem ausreichend Sonnenschutz verwenden, um das Hautkrebsrisiko nicht zu erhöhen.
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