Nützliche Tipps

Vier Fehler, die das Recycling der Gelben Tonne unnötig erschweren

Vier Fehler, die das Recycling der Gelben Tonne unnötig erschweren

Wer Verpackungsabfälle in die Gelbe Tonne wirft, macht bereits vieles richtig – doch ein paar kleine Fehler beim Einwurf können die Arbeit in den Sortieranlagen deutlich erschweren. Die Initiative „Mülltrennung wirkt“ hat vier häufige Fehler benannt, die sich leicht vermeiden lassen.

Artikel teilen

XRedditLinkedIn

Was laut Umfrage die meisten Deutschen tun

Rund 70 Prozent der deutschen Bevölkerung geben laut einer YouGov-Umfrage von 2025 an, ihre Verpackungsabfälle immer zu trennen, weitere 15 Prozent tun es oft und 6 Prozent gelegentlich. Die Umfrage wurde von der Initiative „Mülltrennung wirkt“ in Auftrag gegeben und befragte zwischen dem 18. und 20. Februar 2025 insgesamt 2.060 Personen ab 18 Jahren. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland.

Das Grundprinzip ist bekannt: Papier, Pappe und Karton ins Altpapier, Einweg-Glasverpackungen nach Farbe in den Glascontainer, und Kunststoff, Aluminium, Weißblech sowie Verbundmaterialien in die Gelbe Tonne. Im Detail gibt es jedoch einige Punkte, die beim Recycling einen Unterschied machen.

Neueste Beiträge

Mehr zum Lesen

Neues aus der Redaktion
01Refurbished-E-Bikes: Worauf du vor dem Kauf wirklich achten solltest02Fahrrad im Herbst: Was rutschige Straßen, Dunkelheit und Laub wirklich gefährlich macht03Welpen aus Osteuropa: Sachsens Behörde warnt vor Tollwut, Herzwürmern und illegalem Handel

Die vier Fehler beim Befüllen der Gelben Tonne

Restinhalt in der Verpackung: Joghurtbecher, Shampooflasche oder Raviolidose sollten ohne Inhalt eingeworfen werden. Verpackungen müssen „restentleert“ sein – gut ausgelöffelt oder ausgekratzt reicht aus. Ausspülen ist nicht nötig.

Deckel dranlassen: Auch wenn Deckel und Verpackung beide in die Gelbe Tonne gehören, sollten sie vorher voneinander getrennt werden. Deckel und Behälter bestehen oft aus unterschiedlichen Materialien und müssen in der Sortieranlage weiter aufgeteilt werden. Das gilt ebenso für Sichtfolien oder Kunststoffummantelungen.

Becher ineinanderstapeln: Mehrere Verpackungen ineinanderzuschieben spart zwar Platz in der eigenen Tonne, erschwert aber die Arbeit in den Sortieranlagen. Wer Platz sparen möchte, kann Verpackungen stattdessen flach drücken.

Undurchsichtige Tüten verwenden: Bei durchsichtigen Tüten können Müllleute direkt erkennen, wenn etwas falsch eingeworfen wurde, und darauf hinweisen. Verpackungsabfälle können auch lose in der Gelben Tonne entsorgt werden.

Recyclingquoten widerlegen verbreitete Mythen

Fast 40 Prozent der deutschen Bevölkerung glauben laut der YouGov-Umfrage an Mythen rund um die Gelbe Tonne. 19 Prozent gehen davon aus, dass die Abfälle ohnehin verbrannt werden, 13 Prozent meinen, sie würden ins Ausland gebracht und nicht recycelt, und 6 Prozent glauben, sie würden mit anderem Müll gemischt.

Diese Annahmen sind laut der Initiative „Mülltrennung wirkt“ falsch. Berechnungen der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister für das Jahr 2024 zeigen: Kunststoffverpackungen werden bereits zu etwa 71 Prozent recycelt, Verpackungen aus Aluminium oder Metall sogar zu über 100 Prozent. Quoten über 100 Prozent entstehen, wenn die dualen Systeme mehr Verpackungen einer Verwertung zugeführt haben, als bei ihnen lizenziert waren.

Artikel teilen

2 Min. Lesezeit

XRedditLinkedIn

Ihre Meinung hilft uns

War dieser Artikel lesenswert?

Das Gespräch geht weiter

Kommentare

Mitdiskutieren

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Mitdiskutieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Scroll to Top