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Kühlschrank riecht schlecht? Mit diesen 5 Hausmitteln wird der Gestank beseitigt

Kühlschrank riecht schlecht? Mit diesen 5 Hausmitteln wird der Gestank beseitigt

Wenn der Kühlschrank unangenehm riecht, helfen oft einfache Hausmittel aus der Küche – ganz ohne chemische Reiniger. Essig, Natron, Kaffeepulver, Zitrone und rohe Kartoffeln können schlechte Gerüche binden oder neutralisieren.

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Warum stinkt der Kühlschrank überhaupt?

Der häufigste Auslöser sind Lebensmittel, die ihr Aroma entfalten: Speisereste, Schimmelkäse oder eine geöffnete Dose Thunfisch. Daneben können sich in Ecken und Randbereichen kleine Lebensmittelreste und Schmutz ansammeln, wo sich Keime vermehren.

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Essig, Zitrone und Kartoffel gegen schlechte Gerüche

Diese drei Lebensmittel lassen sich direkt als Hausmittel einsetzen:

  • Essig: Wische den Kühlschrank mit Essigwasser aus. Der Essiggeruch selbst verfliegt schnell wieder.
  • Zitrone: Eine aufgeschnittene alte Zitronenhälfte oder ein Schälchen mit Zitronensaft vertreibt schlechte Gerüche und sorgt für Frische. Die Zitrone sollte nach etwa drei Tagen ausgewechselt werden.
  • Kartoffel: Eine rohe Kartoffel in Scheiben geschnitten und auf einem Teller in den Kühlschrank gelegt nimmt schlechte Gerüche auf und neutralisiert den Gestank. Sie sollte nicht zu lange liegen bleiben, sonst beginnt sie selbst unangenehm zu riechen. Am sinnvollsten ist es, eine bereits schrumpelige Kartoffel zu verwenden, die ohnehin nicht mehr gegessen wird.

Natron und Kaffeepulver: zwei weitere wirksame Mittel

Natron und gemahlener Kaffee eignen sich ebenfalls gut gegen Kühlschrankgestank – und lassen sich sogar kombinieren:

  • Kaffeepulver: Ein offenes Schälchen mit gemahlenem Kaffee fängt schlechte Gerüche ein und verbreitet selbst einen dezenten, angenehmen Duft.
  • Natron: Ein kleiner Teller mit Natron oder Backpulver bindet schlechte Gerüche und riecht selbst neutral. Es kann nicht verderben und muss lediglich etwa einmal monatlich ausgewechselt werden.

Gerüchen im Kühlschrank vorbeugen

Wer schlechte Gerüche von vornherein vermeidet, spart sich die Nachbehandlung. Diese Maßnahmen helfen dabei:

  • Lebensmittel beim Einräumen bewusst sortieren, statt sie wahllos in die Fächer zu legen.
  • Den Kühlschrank regelmäßig reinigen – etwa alle vier bis sechs Wochen – damit sich Schmutz und Keime nicht ansammeln.
  • Pappverpackungen im Kühlschrank möglichst vermeiden, da sie schlechte Gerüche schnell aufnehmen. Eier zum Beispiel aus dem Karton nehmen und in der Eierhalterung in der Tür aufbewahren.
  • Geöffnete Lebensmittel und Speisereste stets in geschlossenen Behältern oder zumindest abgedeckt aufbewahren, damit sich Gerüche nicht im ganzen Kühlschrank verteilen.
  • Verdorbene Lebensmittel sofort entfernen – insbesondere schlechte Milchprodukte können rasch für unangenehme Gerüche sorgen.
  • Feuchtes Obst und Gemüse vor dem Einräumen abtrocknen, da Feuchtigkeit die Bildung von Schimmel und Keimen begünstigt.
  • Bestimmte Gemüse- und Obstsorten besser außerhalb des Kühlschranks lagern, weil sie dort schneller zu schimmeln beginnen als bei Zimmertemperatur.

Eine kleine Schale Salz im Kühlschrank kann zusätzlich für Hygiene und besseren Geruch sorgen.

Natron muss als einziges der genannten Hausmittel nicht regelmäßig ersetzt werden, weil es verdirbt – sondern nur, weil es sich nach etwa einem Monat mit Gerüchen vollgesogen hat.

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