Quittenchutney lässt sich mit wenigen Zutaten und rund einer Stunde Aufwand selbst herstellen. Das fruchtig-würzige Chutney passt zu Gemüsegerichten, Tofu und indischen Currys – und ist von Oktober bis November am einfachsten zu machen, wenn Quitten in Deutschland Saison haben.
Zutaten und Vorbereitungszeit auf einen Blick

Das Rezept ergibt vier Portionen. Die Vorbereitung dauert etwa 15 Minuten, die Kochzeit rund 45 Minuten. Du benötigst:
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- 2 mittelgroße Zwiebeln
- 1 Zitrone
- 1 kg Quitten
- 2 EL Garam Masala
- 100 ml Apfelessig
- 225 ml Quittensaft
- 4 EL Zucker
- 2 TL Salz
Schritt für Schritt: So wird das Quittenchutney zubereitet
- Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden.
- Zitrone halbieren, das Fruchtfleisch herauslösen und in kleine Stücke hacken.
- Quitten schälen, vierteln, entkernen und in etwa einen Zentimeter große Würfel schneiden.
- Garam Masala in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren etwa drei Minuten rösten.
- Quittenwürfel, Zwiebeln, Apfelessig, Quittensaft, Zucker und Salz hinzufügen. Die Mischung bei schwacher Hitze zugedeckt etwa 30 Minuten köcheln lassen, bis die Quitten eine sämige, marmeladenartige Konsistenz haben. Tipp: Ist nach einer halben Stunde noch zu viel Flüssigkeit im Topf, die Mischung ohne Deckel unter gelegentlichem Rühren weiter einkochen lassen.
- Zitronenfruchtfleisch und Salz hinzugeben und das Chutney weitere fünf bis zehn Minuten köcheln lassen.
- Das fertige Quittenchutney in sterilisierte Gläser füllen, mit einem abgekochten Deckel verschließen und die Gläser zum Abkühlen auf den Kopf stellen.
Im Kühlschrank hält sich das ungeöffnete Quittenchutney ein bis zwei Monate.
Wann und wozu das Chutney passt

Oktober und November sind die beste Zeit für dieses Rezept, weil Quitten dann in Deutschland Saison haben. Das fertige Chutney eignet sich überall dort, wo ein Gericht eine saure, fruchtige Note vertragen kann – zum Beispiel zu Gemüsegerichten, Tofu-Rezepten oder indischen Currys. Chutneys stammen ursprünglich aus Indien und werden dort traditionell zu Fleischgerichten gereicht, lassen sich aber genauso gut in der vegetarischen und veganen Küche einsetzen.
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