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Hortensien im Garten: Diese vier Nachteile solltest du kennen, bevor du sie pflanzt

Hortensien im Garten: Diese vier Nachteile solltest du kennen, bevor du sie pflanzt

Hortensien sehen im Garten beeindruckend aus – doch bevor du eine pflanzt, solltest du wissen, dass sie zu den anspruchsvollsten und pflegeintensivsten Gartenpflanzen überhaupt zählen. Besonders die beliebte Bauern-Hortensie ist unter deutschen Klimabedingungen zunehmend schwierig zu kultivieren.

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Heiße, trockene Sommer setzen Hortensien stark zu

Hortensien brauchen milde Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit. Genau diese Bedingungen fehlen in Deutschland durch den Klimawandel immer häufiger: Trockene, heiße Sommer sind heute vielerorts die Norm. Für Bauern-Hortensien sind solche Verhältnisse laut einer Gärtnerin im Pflanzenmagazin MyHomebook völlig ungeeignet.

In Regionen mit besonders heißen und trockenen Sommern hilft selbst intensives Gießen nicht mehr – die Pflanze geht trotzdem ein. Auch ein schattiger Standort ändert daran nichts. Die typischen Warnsignale werden dabei oft falsch gedeutet:

  • kleine, braune Blüten
  • braune Blätter

Viele halten diese Anzeichen für Nährstoffmangel. Tatsächlich ist das ungeeignete Klima häufig die eigentliche Ursache.

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Halbschatten, saurer Boden, keine Nachbarn: Die Standortansprüche sind hoch

Selbst in gemäßigteren Regionen stellt die Hortensie hohe Anforderungen an ihren Standort. Sie braucht einen halbschattigen Platz und sauren Boden – Bedingungen, die sich mit denen vieler anderer beliebter Gartenpflanzen nicht vertragen. Als Beetpartner scheidet die Hortensie daher für viele Kombinationen aus.

Saure Erde, wie sie etwa für Rhododendron verwendet wird, kann auch für Hortensien geeignet sein. Wer diese Voraussetzungen im Garten nicht erfüllen kann oder will, wird mit der Hortensie dauerhaft kämpfen.

Tägliches Gießen, sorgfältiger Schnitt, aufwendiges Düngen

Hortensien zählen zu den wasserintensivsten Gartenpflanzen. Einmal pro Woche gießen reicht nicht aus: Bei hohen Temperaturen muss täglich kontrolliert werden, damit die Pflanze nicht austrocknet. Vergessenes Gießen verzeiht sie kaum.

Auch beim Schneiden, Düngen und Umpflanzen ist deutlich mehr Sorgfalt gefragt als bei den meisten anderen Gartenpflanzen. Wer diese Zeit nicht regelmäßig aufbringen kann, ist mit einer anderen Wahl besser beraten.

Ohne Frostschutz überleben die meisten Hortensienarten den Winter nicht

Die Probleme enden nicht mit dem Sommer. Die meisten Hortensienarten sind nicht winterhart: Bleibt die Pflanze ohne Schutz draußen stehen, überlebt sie den deutschen Winter nicht. Ein aktiver Frostschutz ist also jedes Jahr erforderlich.

Wer sich diesen Aufwand sparen möchte, sollte auf winterharte Alternativen zurückgreifen. Falls es aber unbedingt eine Hortensie sein soll, gibt es robustere Arten als die empfindliche Bauern-Hortensie:

  • Rispen-Hortensie – hitzebeständiger als die Bauern-Hortensie
  • Schneeball-Hortensie – winterhart
  • Eichenblatt-Hortensie – geringere Bodenansprüche als die Bauern-Hortensie

Ein weiterer Punkt, den insbesondere Naturgärtner bedenken sollten: Bauern-Hortensien haben für Insekten wie Bienen generell wenig Nutzen. Wer einen insektenfreundlichen Garten anlegen möchte, sollte die Hortensie deshalb von vornherein von der Liste streichen.

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