Nützliche Tipps

Porridge selber machen – das Basisrezept und seine besten Varianten

Porridge selber machen – das Basisrezept und seine besten Varianten

Porridge lässt sich in wenigen Minuten zubereiten: 50 g Haferflocken, 250 ml Wasser oder Milch und eine Prise Salz reichen für eine sättigende Portion. Der Haferbrei stammt ursprünglich aus Schottland und lässt sich süß, herzhaft oder mit wechselnden Toppings abwandeln.

Artikel teilen

XRedditLinkedIn

Welche Haferflocken eignen sich am besten?

Grundsätzlich kannst du alle Haferflocken verwenden. Wer einen kernigeren Brei bevorzugt, greift zu kernigen Haferflocken oder Haferschrot. Für eine cremigere, weichere Konsistenz sind zarte Haferflocken oder Schmelzflocken die bessere Wahl.

Wer regelmäßig Porridge frühstückt, spart mit Großpackungen sowohl Verpackung als auch Kosten. Haferflocken in Bio-Qualität sind empfehlenswert, weil sie ohne chemisch-synthetische Pestizide angebaut werden, die der Umwelt und der Gesundheit schaden können.

Wasser oder Milch – was kommt in den Topf?

Mit Wasser kommt der Eigengeschmack der Haferflocken und der Toppings besser zur Geltung. Milch liefert zusätzliche Nährstoffe und verändert den Geschmack spürbar. Mandel-, Hafer- oder Sojamilch schmecken anders als Kuh-, Reis- oder Erbsenmilch – je nach Vorliebe lässt sich hier variieren.

Das Basisrezept Schritt für Schritt

Für eine Portion benötigst du 50 g Haferflocken, 250 ml Wasser oder Pflanzendrink und eine Prise Salz. Zubereitung und Kochzeit betragen jeweils etwa fünf Minuten.

Neueste Beiträge

Mehr zum Lesen

Neues aus der Redaktion
01Zwiebeln aus dem Garten monatelang haltbar machen – worauf es beim Trocknen wirklich ankommt02Kichererbsen schälen ohne Aufwand – wann es sich lohnt und wie Ottolenghis Trick funktioniert03Brennholz lagern: Warum der Abstand zum Boden entscheidend ist – und 4 weitere Fehler
  1. Haferflocken in einer Pfanne bei hoher Hitze kurz anrösten.
  2. Wasser, Pflanzendrink oder Milch mit einer Prise Salz in einen Topf geben und erwärmen.
  3. Die angerösteten Haferflocken hinzufügen und alles unter ständigem Rühren aufkochen.
  4. Den Topf nach etwa fünf Minuten vom Herd nehmen, wenn der Brei die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

Warum Porridge so lange satt macht

Die lang anhaltende Sättigung liegt im Beta-Glucan, einem löslichen Ballaststoff, der natürlich im Hafer vorkommt. Beta-Glucan bindet Wasser, quillt im Magen auf und verlangsamt die Aufnahme von Zucker ins Blut. Das hält den Blutzucker stabil und beugt Heißhunger nach dem Frühstück vor. Regelmäßiger Haferkonsum kann zudem helfen, den Cholesterinspiegel zu senken, was über positive Effekte auf das Darmmikrobiom ausgelöst wird.

Süße Varianten je nach Jahreszeit

Im Sommer lässt sich der fertige Porridge mit frischem regionalem Obst und Beeren verfeinern. Das Obst kann direkt in den Brei geschnitten oder zu Kompott, Mus oder Grütze verarbeitet werden. Rote Grütze lässt sich einkochen und konservieren, sodass sommerliche Aromen auch im Winter verfügbar bleiben. Eine ungewöhnliche, aber leckere Idee sind sogenannte Zoats: Porridge, dem geriebene Zucchini beigemischt wird.

Im Winter passen wärmende Gewürze besonders gut ins Basisrezept:

  • Kardamom
  • Zimt
  • Nelken

Als weitere Toppings für die kalte Jahreszeit eignen sich Nüsse, Kerne und Samen, Dörrobst, eingemachte Früchte sowie Ahornsirup oder Honig.

Herzhafter Porridge als Mittag- oder Abendessen

Wer Porridge bisher nur süß kennt, kann ihn ebenso gut herzhaft zubereiten. Dafür werden die Haferflocken statt in Milch in Gemüsebrühe aufgekocht, was dem Brei eine würzige Grundlage gibt. Als Toppings passen:

  • gedünsteter Spinat, Champignons oder Zucchini
  • ein pochiertes oder Spiegelei für zusätzliches Protein
  • Feta oder Parmesan für Würze
  • frische Kräuter wie Schnittlauch oder Petersilie

Für herzhafte Varianten empfehlen sich kernige Haferflocken, da sie besser zu kräftigen Zutaten passen als zarte Flocken.

Porridge ohne Hafer – diese Alternativen funktionieren

Traditionell wird Porridge aus Hafer gekocht, doch andere Getreideflocken oder -körner sind ebenso geeignet: Reis, Dinkel, Weizen, Amaranth, Hirse, Quinoa und Buchweizen. Von Hirse, Quinoa, Reis und Buchweizen gibt es auch Flocken, die schneller garen als das volle Korn.

Buchweizen ist glutenfrei und enthält zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Proteine. Für eine Portion Buchweizen-Porridge benötigst du 50 g Buchweizen, 250 ml Wasser oder Pflanzendrink und eine Prise Salz:

  1. Buchweizen über Nacht in Wasser mit einer Prise Salz einweichen.
  2. Am nächsten Tag gründlich abspülen.
  3. Den gequollenen Buchweizen mit frischem Wasser oder Pflanzendrink in einen Topf geben.
  4. Köcheln lassen, bis der Brei ausreichend eingedickt ist.
  5. Vom Herd nehmen und nach Wunsch verfeinern.

Die meisten Alternativen zum Hafer benötigen als ganzes Korn eine längere Kochzeit als Haferflocken – in Flockenform ist die Zubereitung deutlich schneller.

Artikel teilen

3 Min. Lesezeit

XRedditLinkedIn

Ihre Meinung hilft uns

War dieser Artikel lesenswert?

Das Gespräch geht weiter

Kommentare

Mitdiskutieren

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Mitdiskutieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Scroll to Top