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Wattebausch-Trick gegen Mücken – was er wirklich kann und wo er scheitert

Wattebausch-Trick gegen Mücken – was er wirklich kann und wo er scheitert

Einen ölgetränkten Wattebausch auf den Tisch oder die Fensterbank legen und schon keine Mücken mehr – so lautet das Versprechen dieses Hausmittels. Ob der Trick tatsächlich hält, was er verspricht, hängt von einigen wichtigen Einschränkungen ab.

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So funktioniert der Wattebausch-Trick

Lege einige Wattebäusche in eine Schale und träufle ein paar Tropfen ätherisches Öl darüber. Die Schale stellst du anschließend an den Ort, an dem du Mücken fernhalten möchtest – zum Beispiel auf den Esstisch oder die Fensterbank. Sobald der Geruch nachlässt, musst du das Öl erneuern.

Die Idee dahinter: Mücken empfinden den Duft vieler ätherischer Öle als unangenehm, während Menschen diese Düfte meist als angenehm wahrnehmen. Laut einer Expertin auf dem Medizinportal WebMD eignen sich folgende Öle zur Mückenabwehr:

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WebMD empfiehlt außerdem, ätherische Öle nicht direkt auf die Haut aufzutragen, da sie Hautirritationen verursachen können. Der Wattebausch hält den Duft in deiner Nähe, ohne direkten Hautkontakt. Auf demselben Prinzip basiert übrigens auch der Einsatz von Duftkerzen gegen Mücken.

Wo der Trick seine Grenzen hat

Dass bestimmte Gerüche Mücken abschrecken, ist laut WebMD und weiteren Quellen wissenschaftlich belegt. Dennoch gibt es zwei wesentliche Schwachstellen des Wattebausch-Tricks.

Erstens: Der Duft ätherischer Öle verfliegt sehr schnell, wie die Apotheken-Umschau feststellt. Du müsstest die Wattebäusche also sehr häufig neu beträufeln, damit die Methode überhaupt eine Wirkung entfalten kann.

Zweitens: Laut dem Nachrichtenportal Ruhr24 macht es einen erheblichen Unterschied, ob ein Duftstoff direkt auf der Haut getragen wird oder nur in der Nähe steht. Die stärksten Lockmittel für Mücken sind der menschliche Körpergeruch und das ausgeatmete Kohlendioxid. Diese ziehen Mücken selbst dann an, wenn die Schale mit den ätherischen Ölen direkt daneben steht.

Diese Maßnahmen bieten zuverlässigeren Schutz

Den Wattebausch-Trick kannst du mit anderen Methoden kombinieren, um den Schutz zu verbessern. Laut Apotheken-Umschau helfen folgende Maßnahmen:

  • Fliegengitter und Mückennetze halten Mücken zuverlässig aus dem Haus fern – besonders empfehlenswert bei Kinderbetten, da viele Mückensprays für Babys und Kleinkinder ungeeignet sind.
  • Geruchsneutrales Duschgel verwenden: Frisch geduscht erzeugt der Körper weniger Geruchsreize. Dieser Effekt hält allerdings laut Apotheken-Umschau nur wenige Minuten an.
  • Wenig Zeit direkt am Wasser verbringen, da stehende Gewässer beliebte Aufenthaltsorte für Mücken sind.
  • Helle, lange Kleidung tragen – dunkle Farben, besonders Schwarz, ziehen Mücken stärker an.
  • Bestimmte Pflanzen rund um die Sitzecke im Garten aufstellen. Ihre Wirkung ist zwar umstritten, Nachteile hat ein Versuch jedoch nicht.

Als besonders wirksam gilt laut dem Tipp ein Ventilator: Ein starker Luftstrom macht Mücken das Fliegen physisch unmöglich, sodass sie gar nicht erst bis zum Körper gelangen. Diese Methode funktioniert unabhängig von Gerüchen und bietet abends im Sommer zugleich eine angenehme Abkühlung.

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