Die Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia) gehört zu den anspruchslosesten Zimmerpflanzen überhaupt: Sie kommt mit wenig Licht aus, braucht selten Wasser und eignet sich daher gut für Büros, Flure und Haushalte, in denen nicht viel Zeit für Pflanzenpflege bleibt.
Welcher Standort passt zur Glücksfeder?

Die Glücksfeder stellt an ihren Platz kaum Ansprüche. Fensterplätze mit direkter Sonne braucht sie nicht und sollte sie eigentlich meiden – direktes Sonnenlicht schadet ihr.
- Halbschatten ist ideal: hell, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung.
- Geeignete Plätze sind Regale gegenüber von Fenstern, Ost- oder Westfenster sowie Fensterbänke an Nordfenstern.
- An dunkleren Ecken wächst die Pflanze etwas langsamer, kommt aber zurecht.
- Im Sommer darf sie auf Balkon oder Terrasse stehen – dort unbedingt vor Mittagssonne schützen.
- Achtung: Die Glücksfeder ist leicht giftig und sollte außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren stehen.
Gießen, düngen und umtopfen
Die Glücksfeder bildet unterirdisch dicke Rhizome, in denen sie Wasser speichert. Deshalb gilt: lieber zu wenig als zu viel gießen. Lass die Erde vor jeder Wassergabe vollständig austrocknen, dann nur sparsam wässern. Staunässe verträgt die Pflanze kaum – gelbe Blätter sind ein deutliches Warnsignal. Wer sie entdeckt, sollte die Pflanze zügig aus der nassen Erde holen und neu eintopfen.
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In der Wachstumszeit von März bis September reicht es, die Glücksfeder einmal im Monat zu düngen – mit Flüssigdünger, Düngestäbchen oder selbst hergestelltem Dünger. Da die Pflanze langsam wächst und enge Töpfe bevorzugt, genügt ein Umtopfen alle zwei bis drei Jahre. Warte damit, bis die Wurzeln unten aus dem Topf herauswachsen. Schneiden musst du die Glücksfeder nicht; abgestorbene Blätter einfach entfernen.
Glücksfeder vermehren: zwei Methoden

Zur Vermehrung stehen zwei Wege zur Wahl: Rhizomtrennung und Blattstecklinge. Die Rhizomtrennung ist einfacher und lässt sich gut mit dem nächsten Umtopfen verbinden.
Vermehrung durch Rhizomtrennung:
- Beim Umtopfen die unterirdischen Rhizome mit einem scharfen Werkzeug von der Mutterpflanze abtrennen.
- Die gewonnenen Teile einzeln in separate Töpfe pflanzen.
Vermehrung mit Blattstecklingen (braucht mehr Geduld):
- Einige Blätter von der Mutterpflanze abschneiden und mit der Schnittstelle nach unten in Anzuchttöpfe mit Erde stecken.
- Die Töpfe bei mindestens 20 Grad Celsius aufbewahren – ein kleines Zimmergewächshaus eignet sich gut dafür.
- Erde feucht halten, Staunässe vermeiden. Erst wenn sich Wurzeln gebildet haben, die Pflänzchen an ihren endgültigen Platz stellen.
Wie lange die Wurzelbildung bei Stecklingen dauert, variiert – hier ist Geduld gefragt.
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