Wer Brennholz falsch lagert, riskiert nicht nur schlechte Verbrennung, sondern im schlimmsten Fall auch gesundheitliche Schäden. Diese fünf verbreiteten Fehler solltest du kennen und vermeiden.

Fehler 1: Das Brennholz wird feucht
Feuchtes Holz brennt schlecht – das ist bekannt. Weniger bekannt ist, dass es beim Verbrennen deutlich mehr Rauch und Feinstaub erzeugt, der auf Dauer die Atemwege schädigen und die Umwelt belasten kann. Lager Brennholz deshalb immer unter einer Überdachung, damit es trocken bleibt und trocken bleibt.

Fehler 2: Die Holzscheite liegen zu dicht gestapelt
Eng gestapeltes Holz sieht ordentlich aus und spart Platz, verhindert aber die nötige Luftzirkulation. Zwischen den Scheiten muss Luft zirkulieren können, damit das Holz trocknet und keine Feuchtigkeit staut.
Das gilt auch nach unten: Lager das Holz mindestens zehn Zentimeter über dem Boden, zum Beispiel auf Paletten, Kanthölzern oder einem Brennholzregal. So kann es keine Feuchtigkeit vom Boden aufsaugen. Auch zur Rückwand hin sollte ein Abstand bleiben – zu dichtes Anstapeln fördert Schimmel und beschleunigt die Zersetzung des Holzes.
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Fehler 3: Die Lagerzeit ist zu kurz oder zu lang
Brennholz braucht Zeit zum Trocknen. Im Durchschnitt dauert es etwa ein bis zwei Jahre, bis es gut genug durchgetrocknet ist, um effizient zu heizen. Wie lange genau, hängt von der Holzart ab. Wer bereits abgelagertes Holz kauft, kann Zeit sparen – sofern die Händlerinnen und Händler die versprochene Lagerzeit tatsächlich eingehalten haben.
Umgekehrt solltest du Holz nicht unbegrenzt lagern. Nach mehr als fünf Jahren nimmt die Qualität wieder ab. Ein Lager mit klarer Rotation ist deshalb sinnvoll.

Fehler 4: Das Holz wird mit einer Plastikplane abgedeckt
Eine Plastikplane wirkt wie ein schneller Schutz, staut aber Feuchtigkeit unter sich an und kann bei Wind davonfliegen. Besser ist es, das Holz unter einem Vordach oder in einem Schuppen zu lagern – wobei es vor der Einlagerung in geschlossenen Räumen vollständig durchgetrocknet sein sollte.
Im Sommer bei trockenem Wetter braucht das Holz oft gar keine Abdeckung; direkte Sonneneinstrahlung unterstützt sogar die Trocknung. Bei Regen oder feuchtem Herbstwetter ist Schutz jedoch nötig. Wer keine Alternative zur Plane hat, sollte zumindest nur die Oberseite des Stapels abdecken und die Seiten freilassen, damit Luft weiterhin zirkulieren kann und sich keine Staunässe bildet.

Fehler 5: Brennholz landet im Keller
Ein Keller erscheint als bequeme Lösung, ist aber für Brennholz in der Regel ungeeignet. Feuchte Keller bieten das genaue Gegenteil der idealen Bedingungen: Ein trockener Ort mit ausreichender Luftzirkulation wird benötigt. Dasselbe Problem kann in manchen Garagen auftreten.
Nur vollständig durchgetrocknetes Holz darf in geschlossenen Räumen gelagert werden. Wer noch nicht fertig getrocknetes Holz in den Keller bringt, riskiert Schimmelbildung – am Holz und möglicherweise auch an den Wänden.
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